Das Ensemble 6für4
Der gemischte Chor
Das Ensemble PUSCH
Steht für Pop- und Swing-Chor

Klangvolles Jubiläum

Chorgemeinschaft Niefern begeistert mit VielfaltIMG 20260329 WA0007

Ein besonderes Jubiläum verlangt nach einem besonderen Rahmen: Zum 175-jährigen Bestehen hat die Chorgemeinschaft Niefern 1851 zu einem festlichen Konzert eingeladen. Drei Ensembles haben den Abend mit vielen musikalischen Höhepunkten gestaltet. „Wir haben ein ausverkauftes Haus“, freute sich Andreas Starz, neuer erster Vorsitzender der Chorgemeinschaft Niefern bei der Begrüßung der Festgäste im Ameliussaal Niefern. „175 Jahre sind ein Grund zum Feiern und das tun wir mit unserem Jubiläumskonzert.“

Den Auftakt machte der Gemischte Chor mit „You Raise Me Up“, einem Hit der Band Westlife, allerdings in der deutschen Version. Unter Chorleiterin Timea Toth-Scharwächter präsentierten die Sängerinnen und Sänger weitere deutsche Hits, darunter „Hurra wir leben noch“ von Milva oder „Was wirklich zählt auf dieser Welt“ von Udo Jürgens. Pianist Steffen Schuhmacher begleitete die Sängerinnen und Sänger mit seinem einfühlsamen Spiel.

img 0246Der Pop- und Swing Chor PUSCH ist für seine energiegeladenen Auftritte mit jüngerem Liedgut bekannt. Mit „Viva la Vida“ von Coldplay, „Sign of the Times“ von Harry Stiles und „The Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel zeigte das Frauenensemble, ebenfalls unter Leitung von Toth-Scharwächter und in Begleitung von Schuhmacher, dass sie sowohl die leisen als auch die lauten Töne bestens beherrschen. Besonders beeindruckend Solistin Regina Adam, die zusammen mit dem Chor den Hit „Shout“ aus dem Film „Sister Act“ präsentierte.

Das Ensemble 6für4 stellte Chorleiter Jürgen Huttenlocher als A-cappella-Boyband der Chorvereinigung vor. Er verriet dem erwartungsvollen Publikum, dass es eine schwierige Mission gewesen sei, die img 0280Männer dazu zu bewegen, Liedgut aus der Gründungszeit zu singen. Doch mit den humorvollen Stücken „Tafellied“ von Carl Friedrich Zelter und „Entschuldigung“ von Friedrich Silcher war es ihm doch gelungen. Mit einem Medley der schönsten Lieder von den Prinzen, Herbert Grönemeyers „Männer“ und „Crazy Little Thing Called Love“ von Queen zeigten die Sänger, welche große Bandbreite a-Capella-Gesang bietet. Dabei wurde die Musik stets mit einer gehörigen Portion Humor in Mimik und Gestik präsentiert, was das Publikum immer wieder zum Lachen brachte. Ebenso das Lied „Paris“, bei dem Solist Uwe Engelsberger mit einem Baguette unterm Arm im Vordergrund stand. Die Zuhörer bedankten sich mit reichlich Applaus.

„Ich glaube, gespürt zu haben, dass es ihnen Spaß gemacht hat“, stellte Vorsitzender Starz am Ende eines abwechslungsreichen musikalischen Abends fest und lud alle Interessierten zu den Singstunden des Vereins ein. Außerdem kündigte er für den September des laufenden Jubiläumsjahres ein Festbankett für geladene Gäste sowie eine Jubiläums-Party für alle Freunde der Chorgemeinschaft Niefern an.

Claudia Keller